oder 1985 das Musical. Aber sie schämte sich nicht.

Girl you know ist true.

Mit Boris telefoniert. Er braucht das Geld und macht mit. Singen tut er, aber nur Playback. Das macht nichts, und ist genau richtig so. Auch spielen, tut er nur noch Playback. ModernTalking im Ohr: you can win if you want, erinnert er sich daran, wie es war, siebzehn zu sein. Erinnert sich an die im Öffentlich–Rechtlichen live übertragende Beerdigung von Heinrich Böll, der am 16. Juli verstarb, erinnert sich an Michail Gorbatschow und an das Space Shuttle Atlantis. Erinnert sich, wie es ihn einen Scheiß interessierte, dass bei dem Flugzeugabsturz im Atlantischen Ozean 329 Menschen ums Leben kamen. Er glaubt an Helmut Kohl und ahnt noch nichts von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl. Endlich mal ein bisschen Musik. Boris singt und singt und die Band spielt zum Tanze. Wie zum Teufel heißt nochmal dieser Trompeter und wer erklärt uns endlich dieses Gesetz der Anziehung? –
Tiefe ist DER Anspruch. Wir streben nach Breite. Konkrete Form für diffusen Inhalt. Der Inhalt das Leben. Vielmehr noch der Tod. Und Steffi liest die Bunte.

undBorisundSteffi

 

 

Koproduktion

Maschinenhaus Essen

 

 

 

Charlotte Kath

Lisa Balzer

Sandra Reitmayer

Simon Knöß



 

Gefördert durch

Kulturbüro Stadt Essen 

Bezirksregierung Düsseldorf