Caligula

Albert Camus

"Diese Welt ist so, wie sie gemacht ist, nicht zu ertragen. Darum brauche ich den Mond, oder das Glück oder die Unsterblichkeit, etwas, was unsinnig sein mag, was aber nicht von dieser Welt ist."

Mit verrückten Kaisern kennen wir uns aus. Aber dieser ist nicht verrückt genug.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Mensch bei uns über unumschränkte Macht verfügt, aber zum ersten Mal bedient er sich ihrer unumschränkt und geht soweit, den Menschen und die Welt zu leugnen. Caligula verwandelt seine Philosophie in Leichen, und zu unserem Unglück ist es eine Philosophie, die keine Einwände kennt.  Diese zweckfreie Bosheit muss man überlisten. Wir müssen sie immer weiter in ihre Richtung hineintreiben und warten, bis diese Logik in Wahnsinn umschlägt. Wahren wir den Schein. Das römische Reich sind wir. Wenn wir das Gesicht verlieren, verliert das römische Reich den Kopf.

 

So wenig braucht man also, um grandioses Theater zu machen."  365tage-camus.de

"Caligula – Tyrann aus Weltekel." theater:pur

Rottstr5

 

Regie & Textfassung

Marco Massafra

 

Mitarbeit Regie

Ariane Kareev

 

Regieassistenz

Klara Linge, Svenja Marzinowski, Simon Krämer

 

mit
Martin Bretschneider
Lisa Balzer
Damir Avdic
Bernhard Schmidt-Hackenberg
Marco Massafra

 

Eingeladen zum Asphalt Festival 2014